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Unternehmensnachfolge bei Klein- und Mittelbetrieben

Fachartikel von Wolfgang Riedel
Den richtige Kaufpreis zu ermitteln ist bei Unternehmenskäufen ein wichtiger Faktor, der bei Einzelfirmen oft noch schwieriger ist, als bei Großunternehmen.

Der Kauf eines Unternehmens ist für den Käufer ein wichtiger Schritt im Leben. Wenn der Kaufpreis zu hoch ist, entsteht bereits zu Beginn eine große Hypothek.
Zur Ermittlung des Kaufpreises wird heutzutage meist das Ertragswertverfahren angewandt. Das heißt, dass die Gewinne der letzten Jahre die Grundlage für die Berechnung bilden und nicht die Sachwerte oder das Warenlager. Das ist auch sinnvoll, denn was nützt ein tolles Equipment oder ein großes (oft überaltertes Warenlager), wenn damit keine Gewinne erzielt werden. Es ist somit unverzichtbar, dass der Verkäufer die Jahresabschlüsse der letzten drei Jahre zur Verfügung stellt.
Es gibt viele Verfahren zur Wertermittlung, die sehr kompliziert sind und teilweise das künftige Ergebnis auf zehn Jahre hochrechnen. Bei kleineren Firmen z.B. im Handwerk, bei Therapiepraxen oder im Einzelhandel hat sich das "AWH-Verfahren" bewährt, das auf der Basis von Vergangenheitszahlen arbeitet.  Auf KMU-Betriebe spezialisierte Berater wie RIEDEXCO Businessplaner in Karlsruhe verwenden das AWH Verfahren und korrigieren (kürzen) bei Einzelunternehmen den Ertrag um einen kalkulatorischen Unternehmerlohn. Nur dieser "Übergewinn" ist die Grundlage für eine Wertermittlung, in der auf Basis der durchschnittlichen Gewinne der Vorjahre, eine Kapitalisierung erfolgt und damit eine Bandbreite für einen fairen Kaufpreis festgelegt wird. 
Damit hat der Unternehmensnachfolger eine fundierte Grundlage für Verhandlungen mit dem Verkäufer, der oftmals viele zu hohe Preisvorstellungen hat.
www.riedexco.de

erstellt am 29.11.2018

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