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Neue Zeitgrenzen bei kurzfristiger Beschäftigung ab 2015

Die sog. kurzfristige Beschäftigung ist eine kostengünstige Möglichkeit einen Arbeitnehmer kurzzeitig einzustellen, z. B. für Events oder zur Überbrückung in der Urlaubszeit. Ab 2015 ändern sich hierzu die Vorgaben für die Anstellung.

Bei einer kurzfristigen Beschäftigung werden keineSozialabgaben fällig, außer den Umlagen an die Bundesknappschaft. Dafür siehtder Gesetzgeber enge Regelungen für solche Beschäftigungsverhältnisse vor. Sodarf eine kurzfristige Beschäftigung nur 2 Monate oder 50 Arbeitstage umfassen,sie darf nicht berufsmäßig ausgeübt werden und sie muss von vornherein nachihrer Eigenart oder vertraglich begrenzt sein.

Die Vorgaben zu den Beschäftigungszeiten werden nun ab 2015gelockert. So darf dann eine kurzfristige Beschäftigung 3 Monate oder 70Arbeitstage umfassen. Dies gilt aber erst für ab 2015 aufgenommeneBeschäftigungen. Kalenderjahrübergreifende Beschäftigungen, die in 2014aufgenommen wurden, können noch nicht von der Neuregelung profitieren.

Zu beachten ist, dass kurzfristige Beschäftigungen mitbereits ausgeübten kurzfristigen Beschäftigungen im Kalenderjahr zusammenzurechnensind. Dies gilt auch für Anstellungen bei anderen Arbeitgebern. Außerdem kommtdie Beschäftigung, da sie nicht berufsmäßig sein darf z. B. für Personen inElternzeit, Arbeitslose, Personen zwischen Schule und Ausbildung nicht inBetracht.

erstellt am 30.10.2014

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