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Unternehmensfinanzierung als Zukunftssicherung

Fachartikel von Hans-Lutz Hildebrandt
Alte Unternehmerweisheit: „Ohne Liquidität ist alles nichts“ o d e r „Liquidität vor Rentabilität“ o d e r Unternehmensberaterweisheit: „cash ist king“

* Eine solide, dauerhafte Sicherung der „externen oder internen“ Unternehmensfinanzierung ist die Grundvoraussetzung zielorientierten Handelns.
* Sie steht somit elementar für den Erfolg des Unternehmens!

Die „externe“ Unternehmensfinanzierung wird zwischenzeitlich durch die erheblichen Ertragsrückgänge bei den Banken mehr und mehr erschwert. Woche für Woche kommen neue Hiobsbotschaften über Schließung von Filialen bei Sparkassen, Volksbanken sowie internationalen Banken. Als weitere Erschwernis wird die zunehmende Risikovorsicht der Banken bei der Kreditvergabe eine immer größere Rolle spielen und wird damit die große Mehrheit von Unternehmen mittlerer Bonität treffen.  

Vor diesem Hintergrund kommt es für Unternehmen darauf an, sich bereits jetzt auf die abzeichnende Entwicklung vorzubereiten. Besprechen Sie die eigene Unternehmens-Planung mit einem bei der KfW bzw. dem BAfA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhr) akkreditierten Unternehmensberater < siehe https://beraterboerse.kfw.de/ >, und auf keinen Fall von einem von den durch einige Kreditinstitute gewährten Banken-Provisionen lebenden Finanzmaklern! - Für Beratungen durch von der KfW bzw. dem BAfA anerkannten Berater werden ebenfalls aus öffentlichen Mitteln durch das BAfA Beratungszuschüsse von bis zu 90% gewährt.

Eine unzureichende Unternehmensfinanzierung belastet die Liquidität als die wertvollste Ressource im Unternehmen. Dies bedeutet, dass eine Projekt-Planung auf der Basis vorhandener Liquidität und ohne Sicherung der erforderlichen Investitionen durch eine nachhaltige Finanzierung (öffentliche zinsgünstige Kreditmittel der KfW sowie L-Banken stehen zur Verfügung, werden aber immer seltener von Hausbanken angeboten) den finanziellen Spielraum eines Unternehmens einschränkt und somit unvorhersehbar erforderliche Investitionen sowie auch Projekte wie z.B. Digitalisierung, Vertriebsintensivierung, Prozessoptimierung zum Scheitern bringen kann.

Die Folgen ungenügender Liquidität können sich durch eine Unternehmenskrise und im Extremfall auch bis zur Zahlungsunfähigkeit darstellen. Selbst bei Gründungs- und Nachfolgeregelungen spielt die Unternehmensfinanzierung eine immer mehr bedeutende Rolle.

Betrachtet man die im Betrieb erforderlichen Investitionen als eine „interne“ oder „externe“ Unternehmensfinanzierung, so können bzw. sollten hierbei grundsätzlich neben der absolut zu gewährleistenden Liquidität im Unternehmen auch steuerliche Aspekte unbedingt berücksichtigt werden. – Macht es Sinn, versteuerte Gewinne, also vorhandene Unternehmens-Liquidität in Wachstum und Erfolgssteigerung zu investieren um damit eine Gewinnmaximierung und somit neue Gewinne zur Versteuerung zu „produzieren“ und dadurch die eigene Unternehmens-Liquidität zu gefährden??


Pragmatische Lösung:  

1) vorhandene Liquidität im Unternehmen als Rücklagen, auch wenn kaum Verzinsung erfolgt, auf separaten Konten bei der Hausbank sammeln. Dies steigert das eigene Banken-Rating und demonstriert darüber hinaus eine gewisse Unabhängigkeit.

2) Auf der Basis einer nachhaltigen (Investitions-) Planung zinsgünstige, öffentliche Fördermittel-Kredite z.B. als „Unternehmerkredit, Wachstumsfinanzierung, oder Liquiditäts-Finanzierung“ der KfW- oder L-Banken beantragen.  -  Diese werden i. d. R: mit einem < von einem bei der KfW-Bank oder dem BAfA  akkreditierten unabhängigen Berater >, erstellten Businessplan u.U. auch ohne dingliche Sicherheiten gewährt – überzeugendes Verhandeln ist hier der halbe Weg nach Rom !

3) Die Zinsen betragen z.Zt. je nach Förderprogramm und Projekt zwischen 0,5 % - 1,75 % p.a. bei 10-15-jähriger Festschreibung u n d sind als Betriebsausgaben sofort steuerlich absetzbar.

4) Die im Unternehmen aus vorhandenen Gewinnen und Rücklagen bestehende Liquidität bleibt bestehen und macht „unabhängig“.

Sollten Sie Fragen zur „Zukunftssicherung durch öffentliche Fördermittelkredite“ oder zu anderen Förderprogrammen der KfW-Bank bzw. dem BAfA haben, wenden Sie sich vertrauensvoll und unverbindlich an Herrn Lutz Hildebrandt der H+W Consult Unternehmensberatung.
erstellt am 28.06.2017

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